Die Erstellung einer eigenen Website ist eine der schnellsten Möglichkeiten, dein Unternehmen voranzubringen. Eine elegante und moderne Website hilft dir dabei, neue Kund:innen zu finden, deine Online-Präsenz zu stärken, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und mit einem Onlineshop Umsätze zu erzielen.
Eine eigene Website zu erstellen, war noch nie so einfach. Mit Website-Buildern ist es überhaupt nicht schwierig, Seiten zu gestalten, die die eigene Marke repräsentieren. Außerdem bieten sie Business-Tools wie Versanddienste und Online-Zahlung, sowie Marketingfunktionen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO).
In diesem Beitrag findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine Website für deine Marke mit Shopify oder einem anderen Website-Builder zu erstellen.
Wie erstellt man eine Website?
- Entscheide dich für den Zweck deiner Website
- Wähle einen Website-Builder
- Suche dir einen Webhoster aus
- Wähle einen Domainnamen
- Entscheide dich für ein Layout
- Füge relevante Seiten hinzu
- Binde ein Zahlungssystem an
- Füge Business-Tools
- Vorschau, Test und Veröffentlichung der Website
7 Gründe, warum es sich lohnt, eine Website zu erstellen
Wenn du dich selbst, ein Produkt, eine Dienstleistung oder deine Marke präsentieren möchtest, ist eine eigene Website heutzutage fast unverzichtbar. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum:
1. Digitale Auffindbarkeit
Verbraucher:innen informieren sich heute fast ausschließlich online. Suchmaschinen, Blogs und soziale Netzwerke sind die erste Anlaufstelle, wenn jemand ein Problem lösen oder ein Produkt kaufen möchte.
Ohne Website bist du für viele potenzielle Kund:innen unsichtbar – egal, wie gut dein Angebot ist. Eine eigene Website stellt sicher, dass Interessierte dich leicht finden können.
2. Unabhängigkeit von Drittplattformen
Soziale Medien, Marktplätze oder Branchenportale sind zwar nützlich, doch sie unterliegen fremden Regeln: Algorithmen ändern sich, Konten können gesperrt werden und du bist in deiner Gestaltung stark eingeschränkt.
Mit einer eigenen Website hast du die volle Kontrolle über Inhalte, Design, Struktur und Funktionen. Du bestimmst, wie Besucher deine Marke erleben – unabhängig von Plattformrichtlinien.
3. Gestaltungs- und Präsentationsfreiheit
Deine Website ist wie eine digitale Visitenkarte, die rund um die Uhr verfügbar ist. Du entscheidest über Farben, Schriftarten, Layouts, Bilder, Texte und Funktionen.
So kannst du dein Angebot optimal präsentieren, deine Unternehmensidentität klar kommunizieren und ein konsistentes Branding erzeugen – etwas, das auf Social Media nur begrenzt möglich ist.
4. Direkte Kundenbindung
Über deine Website kannst du gezielt Kontakt zu deiner Zielgruppe aufbauen: Newsletter, Blogartikel, Angebote oder Chat-Funktionen ermöglichen es, langfristige Beziehungen zu pflegen.
Anders als auf sozialen Plattformen bleibt die Kommunikation auf deiner Website direkt, ohne dass Inhalte im Algorithmus „untergehen“.
5. Vertrauensaufbau und Professionalität
Eine eigene Website vermittelt Professionalität und Glaubwürdigkeit. Besucher nehmen dich ernster, wenn sie eine strukturierte, ansprechende und informative Online-Präsenz sehen.
Sie gibt dir die Möglichkeit, Referenzen, Kundenmeinungen oder Zertifikate zu präsentieren – alles Faktoren, die Vertrauen schaffen und die Kaufentscheidung erleichtern.
6. Omnichannel & nahtloses Einkaufserlebnis
Viele Menschen informieren sich heute online, wollen Produkte aber auch im Laden anfassen oder abholen. Sie erwarten ein nahtloses Einkaufserlebnis, das Online und Offline verbindet.
Mit einer eigenen Website kannst du genau das bieten:
- Produktinformationen online bereitstellen: Kund:innen können sich vorab über Sortiment, Verfügbarkeit und Preise informieren.
- Online reservieren, im Store abholen: Deine Kund:innen können Produkte online auswählen und direkt im Laden abholen – praktisch und zeitsparend.
- Marketing & Angebote bündeln: Aktionen, Gutscheine oder personalisierte Empfehlungen lassen sich sowohl online als auch offline nutzen.
- Einkaufserlebnis stärken: Wer Online- und Offline-Kanäle kombiniert, schafft ein konsistentes, professionelles Markenbild und erhöht die Kundenzufriedenheit.
So wird deine Website nicht nur zur digitalen Visitenkarte, sondern zum zentralen Dreh- und Angelpunkt für alle Interaktionen zwischen dir und deinen Kunden.
7. Langfristige Präsenz
Websites bestehen dauerhaft. Social-Media-Beiträge verschwinden schnell im Feed, Profile können gesperrt oder gelöscht werden.
Deine Website ist die zentrale Anlaufstelle für alle Informationen über dich oder dein Unternehmen – jederzeit erreichbar, unabhängig von Trends oder Plattformänderungen.
So kannst du in 9 Schritten eine Webseite erstellen:
- Entscheide dich für den Zweck deiner Website
- Wähle einen Website-Builder
-
Suche dir einen Webhoster aus
- Wähle einen Domainnamen
- Entscheide dich für ein Layout
-
Füge relevante Seiten hinzu
- Binde ein Commerce-Zahlungssystem ein
- Füge Business-Tools hinzu
- Teste, optimiere und veröffentliche deine Seite
1. Entscheide dich für den Zweck deiner Website
Bevor du mit der Erstellung deiner Website beginnst, solltest du dir einige Ziele setzen. Was willst du mit der Erstellung einer Website erreichen? Die Entwicklung einer Vision hilft bei der Wahl der Funktionen, an denen du zuerst arbeiten willst.
Zu den üblichen Zwecken einer Unternehmenswebsite gehören:
- Verkauf von physischen oder digitalen Produkten
- Verkauf von Dienstleistungen
- Veröffentlichung von Informationen über das Unternehmen
- Repräsentation der eigenen Marke
- Mitteilung von Updates und Ankündigungen in einem Blog
- Hervorhebung von Kundenrezensionen
- Website-Besucher:innen in Leads verwandeln
- Vergrößerung des Publikums
Sobald du deine Ziele festgelegt hast, kannst du einen Plan erstellen, wie du diese erreichen möchtest.
Lesetipp: In unserem Beitrag erfährst du, wie SMS-Marketing dein Business voranbringt.
2. Wähle einen Website-Builder
Der schnellste Weg, eine Unternehmenswebsite zu erstellen, ist die Verwendung eines Website-Builders. Die besten Softwares zur Website-Erstellung umfassen:
- Vorlagen und Themen, um die Erstellung zu beschleunigen
- Benutzerdefinierte Optionen
- Eine Inhaltsbibliothek mit Bildern und Videos
- Drag-and-Drop-Design-Tools
- Optimierungen für die Website, das Marketing und die Verkäufe
- Tools zur Erstellung von KI-Inhalten
Im Laufe der Zeit wirst du wahrscheinlich deine Basis-Website mit maßgeschneiderten Funktionen erweitern wollen. Dein Website-Builder sollte es dir daher auch ermöglichen, die HTML- und CSS-Dateien zu bearbeiten und bei Bedarf die Kontrolle selbst zu übernehmen.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Passives Einkommen aufbauen kannst!
Shopify Website-Builder
Mit dem Website-Builder von Shopify kannst du alle Arten von Websites erstellen – nicht nur Onlineshops. Wenn du eine Website auf Shopify erstellst, erhältst du Zugang zu anpassbaren, für Mobilgeräte optimierten Website-Templates und 24/7-Live-Support, der dir hilft, deine Website nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Sobald du bereit für den Verkauf und die Bewerbung deiner Inhalte bist, bietet Shopify alles, was du brauchst, um mit deinem Publikum in Kontakt zu treten. Du kannst Zahlungen akzeptieren, Leads und Kundeninformationen erfassen und die E-Mail-Kommunikation vollständig innerhalb der Plattform automatisieren.
Welche anderen Website-Baukästen gibt es neben Shopify?
- Weebly
- 3dcart
- Volusion
- GoDaddy
In diesem Beitrag findest du 21 Inspirationen für dein Onlineshop-Design.
3. Suche dir einen Webhoster aus
Die Wahl eines Hosting-Anbieters bzw. einer Anbieter:in kann sich als schwierig herausstellen, da jedes Hosting-Unternehmen unterschiedliche Zahlungspläne mit Beschränkungen für Datenübertragungen, Domain-E-Mail-Konten und Speicherplatz anbietet.
Wenn du einen Onlineshop erstellst, solltest du nach E-Commerce-Hosts suchen, die Folgendes bieten:
- Unbegrenzte Bandbreite, sodass auch bei Wachstum keine Kosten für den Website-Traffic entstehen
- Einhaltung der PCI-Richtlinien (Payment Card Industry), damit die Kundendaten sicher sind
- Schnelle Server, damit Kund:innen deine Website schnell laden können, egal, wo sie sich befinden
- Unbegrenzte E-Mail-Weiterleitung, um Zeit zu sparen und das Unternehmen professionell aussehen zu lassen
- Eine eigene Domain, damit du schnell einen Domainnamen für die Website erstellen und registrieren kannst
Lesetipp: Entdecke 20 kreative und lustige Lorem-Ipsum-Generatoren, die deine Designs garantiert auflockern werden.
4. Wähle einen Domainnamen
Ein Domainname ist die digitale Adresse deiner Website, mit der dein Business online gefunden werden kann. Er verleiht deinem Unternehmen Glaubwürdigkeit und trägt bei sorgfältiger Auswahl dazu bei, dass die Website in den Suchergebnissen für branchenbezogene Schlüsselwörter besser platziert wird.
In diesem Video zeigen wir dir, wie du deine primäre Domain ändern kannst:
Wenn du einen Domainnamen wählst:
- Halte ihn kurz und markengerecht
- Wähle, wenn möglich, eine Top-Level-Domain (TLD)
- Ziehe länderspezifische Domains in Betracht (.de,.uk, etc.)
- Füge Schlüsselwörter ein, die mit deiner Website zusammenhängen
Registriere deine Domain
Domainnamen werden im sogenannten Domainnamensystem (DNS) gespeichert, einem globalen Speichersystem. Du musst prüfen, ob dein Firmenname oder der Name der von dir gewählten Website als Domain verfügbar sind. Die Verfügbarkeit von Domainnamen kannst du bei jedem Hosting-Anbieter überprüfen. Hier findest du das Shopify-Tool zur Suche nach Domainnamen.
Wenn der Name frei ist, kannst du die Domain bei einem Hosting-Service wie Shopify, Google Domains oder GoDaddy registrieren. Da Domainnamen universell sind, bieten alle Anbieter:innen die gleiche Auswahl an Namen an.
Du möchtest eine Domain anmelden? Ein Domainregistrar hilft dir dabei weiter. Was das ist, erfährst du in diesem Blog!
5. Entscheide dich für ein Layout
Mit dem Hosting und einem Domainnamen ist deine Website bereit für den Aufbau. Die erste Phase des Website-Designs besteht darin, das richtige Layout und Thema zu finden, das zu deinen Inhalten und deiner Marke passt.
Dein Website-Baukasten bietet wahrscheinlich kostenlose und kostenpflichtige Themes an, die du installieren kannst, um deine Website zu erstellen.
So wählst du ein Website-Theme aus:
- Wähle ein Theme mit mehreren Varianten: Viele Design-Vorlagen bieten verschiedene Layout-Optionen, die eine noch tiefere Anpassung auch ohne Design-Kenntnisse ermöglichen.
- Achte auf integrierte Funktionen: Berücksichtige die Funktionen, die du je nach den Zielen deiner Website benötigst. Wenn du beispielsweise viele Produkte anbietest, solltest du nach einem Theme mit einer automatisch ausfüllbaren Suchleiste suchen. Wenn du Auszeichnungen und Anerkennungen hervorheben möchtest, solltest du ein Theme mit einem Medienbereich wählen. Gerade bei einem umfangreichen Projekt lohnt es sich vielleicht, auf einen KI-Website-Builder zu setzen. Die integrierten KI-Tools können die Erstellung erheblich beschleunigen und/oder vereinfachen.
- Wähle Themes nicht aufgrund von Farben oder Schriftarten aus: Ein Farbschema, das zu deiner Marke passt, ist zwar hilfreich, aber du kannst Farben, Schriftarten oder andere visuelle Details später immer noch aktualisieren.
- Teste verschiedene Themes, bevor du dich festlegst: Du musst dich nicht direkt auf ein Theme festlegen. Wenn das Design am Ende doch nicht deinen Vorstellungen entspricht (z. B. wie es sich auf Mobiltelefonen verhält), kannst du ein neues Design installieren, ohne all deine Seiten neu erstellen zu müssen.
Lesetipp: Erfahre, wie du mit besseren Produktbeschreibungen mehr Verkäufe erzielst.
6. Füge relevante Seiten hinzu
Eine relevante Seite auf deiner Website bedeutet je nach Art des Unternehmens unterschiedliche Dinge. Produkt- und Kollektionsseiten sind notwendig, wenn du eine E-Commerce-Website betreibst. Als Restaurantbesitzer:in benötigst du Landing-Pages für Speisekarten und Reservierungen. Immobilienmakler:innen werden wahrscheinlich eine Seite hinzufügen, um ihr Angebot zu präsentieren, und ein Formular, um Kontaktinformationen zu sammeln.
Zu den Standardseiten gehören:
- Startseite
- Produktseiten
- Kontaktseite
- FAQ-Seite
- „Über Uns“-Seite
- Richtlinien- und rechtlich relevante Seiten (AGB, Datenschutzerklärung und Impressum)
Neben diesen Seitentypen solltest du auch Seiten erstellen, die das Vertrauen deiner Kund:innen gewinnen, z. B. Blogbeiträge, Einkaufsführer und unabhängige Bewertungen.
Lesetipp: Bist du auf der Suche nach Inspiration für deine Homepage? Dann haben wir hier für dich interessante Webshop-Beispiele.
7. Binde ein Commerce-Zahlungssystem ein
Viele Unternehmen erstellen Websites, um Umsätze zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte es für Besucher:innen so einfach wie möglich sein, auf deiner Website einzukaufen. Glücklicherweise verfügen die heutigen Website-Builder in der Regel über native Zahlungsverarbeitungssysteme oder E-Commerce-Plug-ins, die du für die Annahme von Kundenzahlungen verwenden kannst.
Alle Shopify-Tarife beinhalten Shopify-Payments, mit denen Website-Besitzende Kreditkarten akzeptieren können – es sind keine Anwendungen von Drittanbieter:innen erforderlich.
8. Füge Business-Tools hinzu
Der Shopify-App-Store verfügt über mehr als 8.000 Add-ons, die die Funktionen von Shopify-Websites erweitern. Diese Anwendungen von Drittanbieter:innen können deine Website mit sozialen Medien und externen Verkaufskanälen verbinden, die Qualität deiner Inhalte und des Seitendesigns verbessern oder deine Versand- und Abwicklungsprozesse rationalisieren.
Viele andere Website-Builder verfügen über ähnliche Bibliotheken mit Erweiterungen und Integrationen. Du kannst kostenlose Shopify-Apps finden, die dir helfen:
- Erstellen einer E-Mail-Marketingliste
- Trendige Produkte für den Online-Verkauf finden
- Facebook-Anzeigen schalten
- Pop-ups zur Lead-Generierung erstellen
- Live-Chat-Support anbieten
- Treueprogramme erstellen
- Online-Verkaufsseiten integrieren
- Weitere Zahlungsgateways hinzu
- Google Analytics-Daten verstehen
9. Teste, optimiere und veröffentliche deine Seite
Deine Website steht nun kurz vor der Fertigstellung! Vor dem Livegang solltest du deine Webpräsenz aber auf Herz und Nieren prüfen und jede Funktion ausgiebig testen. Betriebst du zum Beispiel einen eigenen Onlineshop, solltest du z. B. mit Testbestellungen prüfen, ob deine einzelnen Zahlungsoptionen funktionieren.
Um schon vorab Feedback zur Nutzerführung deiner Webseite zu bekommen, solltest du Freunde und Bekannte bitten, sich durch deine Seite zu navigieren, um zu prüfen, ob dein Aufbau schlüssig ist oder ob noch Optimierungsbedarf besteht.
Was ist die richtige Hosting-Lösung für meine Website?
Die Wahl der richtigen Hosting-Lösung ist ein entscheidender Schritt, wenn du eine Website erstellen willst. Hosting bestimmt, wie schnell deine Seite lädt, wie stabil sie läuft und wie gut sie mit steigenden Besucherzahlen umgehen kann. Welche Lösung die richtige ist, hängt von deinem Projekt, deinem Budget und deinen Zukunftsplänen ab.
Shared Hosting
Beim Shared Hosting teilst du dir einen Server mit mehreren anderen Websites. Diese Lösung eignet sich besonders für kleinere Projekte, Unternehmensseiten oder Blogs mit überschaubarem Besucheraufkommen.
Sie bietet einen unkomplizierten Einstieg und ist ideal, wenn du eine solide Basis benötigst, ohne dich intensiv mit Technik beschäftigen zu müssen.
VPS (Virtual Private Server)
Ein VPS ist eine virtuelle Serverumgebung mit eigenen, fest zugewiesenen Ressourcen.
Diese Lösung bietet mehr Leistungsreserven und Flexibilität als Shared Hosting. Sie eignet sich für wachsende Websites, Onlineshops oder Unternehmen, die mehr Kontrolle über ihre technische Umgebung wünschen.
Dedicated Server
Bei einem Dedicated Server steht dir ein kompletter Server exklusiv zur Verfügung.
Diese Variante wird vor allem bei sehr großen Projekten oder stark frequentierten Plattformen eingesetzt. Sie bietet maximale Leistungsfähigkeit und individuelle Konfigurationsmöglichkeiten für komplexe Anforderungen.
Cloud Hosting
Cloud Hosting verteilt deine Website auf mehrere Server innerhalb eines Netzwerks.
Das sorgt für hohe Stabilität und flexible Anpassung an Besucheranstürme. Diese Lösung ist besonders interessant für Unternehmen mit Wachstumsperspektive oder saisonalen Traffic-Schwankungen.
Managed Hosting
Beim Managed Hosting übernimmt der Anbieter die technische Verwaltung deiner Website. Dazu gehören Wartung, Updates, Sicherheitsmaßnahmen und Performance-Optimierung. Diese Lösung eignet sich besonders für Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten, ohne sich um technische Details kümmern zu müssen.
Ob kleine Unternehmenswebsite, wachsender Onlineshop oder umfassende Omnichannel-Strategie – deine Hosting-Lösung sollte zu deinem aktuellen Bedarf passen und gleichzeitig Spielraum für zukünftige Entwicklungen bieten. Eine durchdachte Entscheidung sorgt langfristig für Stabilität, Sicherheit und ein professionelles Nutzererlebnis.
Was kostet eine Webseite?
Die Kosten für eine Webseite können sehr unterschiedlich ausfallen. Wenn du gerade mit deinem kleinen Unternehmen startest, keine komplexen Features benötigst und alles in Eigenregie erstellst, reichen häufig schon geringe zweistellige Beträge pro Monat aus, um eine eigene Seite zu betreiben.
Beauftragst du hingegen eine Agentur oder einen Freelancer mit der Erstellung, treibt das die Kosten natürlich in die Höhe. Ein Budget von 1.000 bis 10.000 Euro solltest du in diesem Fall einplanen.
Wenn du deiner Kundschaft besonders komplexe Funktionen bereitstellen möchtest, die sich mit standardisierten Lösungen nicht abbilden lassen, fallen für die individuelle Entwicklung schnell fünf- bis sechsstellige Beträge an.
Lesetipp: Wenn du genauere Informationen über die Kosten für eine Webseite benötigst, empfehlen wir dir diesen Detail-Artikel.
Barrierefreiheit für Websites
Gefühlt spielt das Thema Inklusion im Web noch immer eine untergeordnete Rolle bei der Website-Erstellung. Dabei ist die Thematik in der Politik schon sehr konkret: Mit dem Barrierefreiheitsbestärkungsgesetz (BFSG) will der Gesetzgeber die Barrierefreiheit im Internet fördern und das Web zugänglicher machen.
Die gute Nachricht zuerst: Wenn du gerade erst mit deinem Unternehmen startest und weniger als 10 Mitarbeitende beschäftigst, bist du von den Anforderungen des BFSG ausgenommen. Dennoch macht es absolut Sinn, schon bei der Erstellung auf eine barrierefreie Webpräsenz zu setzen. Schließlich erhöhen barrierefreie Inhalte die Reichweite und Kundenzufriedenheit.
Hier einige wesentliche Aspekte für eine barrierefreie Webseite:
- Starke Farbkontraste
- Lesbare Schriftgrößen (min. 12px)
- ALT-Texte bei Bildern
- Navigation mit der Tastatur
Wie du mit Shopify kostenlos eine Website erstellst
Wenn du eine Website erstellen möchtest, um Produkte zu verkaufen oder deine Marke zu bewerben, kannst du mit dem Website-Builder von Shopify sofort loslegen.
Richte deine Website mit der dreitägigen kostenlosen Testversion von Shopify ein. Danach kannst du sie mit dem ersten Monat Shopify für nur 1 € weiterbauen. Shopify ist auf den Handel spezialisiert und bietet neben dem Website-Builder weitere Funktionen, die dir helfen, dein Online- oder Ladengeschäft auszubauen.
Hier erfährst du, wie du noch heute starten kannst.
Erstelle dein Shopify-Konto
Gehe zu Shopify und starte mit der kostenlosen Testversion. Dafür benötigst du eine E-Mail-Adresse und eine grundlegende Vorstellung davon, warum du deine Website erstellen möchtest. Bei Bedarf kannst du zu einem späteren Zeitpunkt eine benutzerdefinierte Domain erstellen.
Füge die grundlegenden Website-Informationen hinzu
Sobald du dich im Store-Builder befindest, siehst du auf der linken Seite ein Menü mit Links zu verschiedenen Tools und Funktionen. Klicke auf Einstellungen, um den Namen, die Zeitzone und die Währung deiner Website anzupassen, oder folge der Einrichtungsanleitung, um Inhalte hinzuzufügen.
Lesetipp: Erfahre, wie du mithilfe des Shopify Buy Buttons in nur 3 Schritten E-Commerce-Funktionen zu jeder Website hinzufügen kannst.
Wähle ein Theme
Füge als Nächstes direkt Produkte zu deinem Shop hinzu oder lege das Theme deiner Website fest, indem du auf „Theme anpassen“ klickst. Alle Themes werden mit der branchenführenden Shopify-Kasse geliefert. Shopify stellt standardmäßig ein Design für deinen Shop bereit.
Wenn du ein anderes Aussehen wünschst, klicke in der linken Seitenleiste auf „Onlineshop“ und sieh dir die kostenlosen Designs an. Wähle ein beliebtes, kostenloses Design aus dem Website-Builder aus. Im Theme-Store findest du auch professionell gestaltete, kostenpflichtige Themes. Achte immer auf die Details und lies dir Bewertungen durch, um das für deinen Shop am besten geeignete Theme zu finden.
Passe dein Theme an
Wenn du ein Theme ausgewählt hast, möchtest du vielleicht einige grundlegende, domainweite Änderungen am Farbschema oder der Schriftauswahl vornehmen. Klicke dazu auf Anpassen, nachdem du ein Thema ausgewählt hast, und verwende die Menüwerkzeuge, um Seitenabschnitte oder Themeneinstellungen zu bearbeiten. Hier kannst du auch dein Logo, Layout und andere Funktionen einstellen.
Seiten und Inhalte hinzufügen
Bleibe im Live-Builder-Bildschirm oder gehe zurück zur Einrichtungsanleitung, um Seiten, Inhalte und ein Navigationsmenü zu deiner Website hinzuzufügen. Erstelle Inhalte für die Abschnitte „Über Uns“ und „Kontakt“. Versuche, einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, um persönlichere oder komplexere Informationen zu teilen.
Füge Produkte hinzu
Sobald das Design deines Shops fertig ist, klicke im Menü auf die Schaltfläche Produkte und beginne mit dem Ausfüllen deiner Produktdaten. Folge dem Prozess, um Titel, Beschreibungen, Preise, Bilder und Videos hinzuzufügen. Erstelle Sammlungen und Kategorien, um die Produkte zu organisieren. Du kannst eigene Produkte, digitale Produkte und Dienstleistungen sowie Produkte von Drittanbietern zu einer Shopify-Website hinzufügen.
Zahlungsmethoden auswählen
Bevor Kund:innen deine Kasse nutzen können, musst du Zahlungsanbieter:innen zu deiner Website hinzufügen. Gehe in die Einstellungen oder im Einrichtungshandbuch zu Zahlungen und aktiviere Shopify Payments, PayPal oder andere Zahlungsmethoden.
Wenn du dich für Shopify Payments entscheidest, bist du automatisch für die Annahme aller gängigen Zahlungsmethoden eingerichtet.

Waterdrop bietet auf seiner Checkout-Seite gleich vier Expresszahlungen an.
Finalisiere deinen Shop – und baue weiter!
Gib im letzten Schritt eine Testbestellung auf, um sicherzustellen, dass alles funktioniert, und wähle dann einen Plan, um deine Website vollständig zu starten. Wenn du dich mit dem Shop-Builder bereits besser auskennst, kannst du dich über das Menü „Einstellungen" mit Versand, Marketing, Analysen und anderen wichtigen Website-Funktionen vertraut machen.
Beispiele für gelungene Websites
Motel a Miio
Handgemachte Keramik aus Portugal gibt es im Onlineshop von Motel a Miio. Auf der Startseite präsentiert der Händler seine Produkte mit großflächigen Fotografien, ein Store Finder führt Offline-Kund:innen zur nächsten Filiale, und wer auf der Suche nach einem passenden Geschenkgutschein ist, wird schon auf der Startseite zur entsprechenden Landingpage geleitet.
Passend zu den Produkten zieren gedeckte Farben wie Weiß, Apricot und ein helles Blau den Keramik-Shop.

Marc Gebauer
Marc Gebauer vertreibt Luxusartikel wie Uhren, Parfüms, Accessoires und Edelmetalle wie Gold- oder Silberbarren. Der Shop unterstreicht die Exklusivität dieser Güter mit Menüelementen in einem eleganten Schwarz. Klare, serifenlose Schriftarten lenken so wenig wie möglich von den edlen Produkten ab. Da bei den Artikeln des Luxus-Shops häufig die Hersteller:innen im Fokus stehen, lässt sich über Untermenüs zu jedem von ihnen navigieren. Das bläht die Menüs zwar auf, sorgt aber dafür, dass Interessierte ihr Wunschprodukt umso schneller finden.

Was kommt nach der Erstellung einer Website?
Deine Website ist kein statisches Gut. Sie muss regelmäßig gewartet und weiterentwickelt werden. Projektaktualisierungen, neue Funktionen und erweiterte Inhalte helfen deiner Website, relevant und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Sobald du die Grundelemente deiner Website festgelegt hast, kannst du maßgeschneiderte Funktionen entwickeln oder bestimmte Besucher:innen ansprechen.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.
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